White Dwarf



desertfest



Archiv des Monats July 2008

CREAM – White Room

on July 31. 2008 in Music posted by FrÄnk

Eric Clapton & Cream – White Room

on July 31. 2008 in Music posted by FrÄnk

Fireball Ministry – King

on July 31. 2008 in Music posted by FrÄnk

Clutch – Profits of Doom (Live)

on July 31. 2008 in CLUTCH, Music posted by FrÄnk

@ Sounds of the Underground 2005

5-Minuten-Info: Vorratsdatenspeicherung

on July 31. 2008 in Life/Politics posted by FrÄnk

Nach einem Gesetz, das CDU, CSU und SPD am 9. November 2007 gegen die Stimmen von FDP, Grüne und Linke beschlossen haben, soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.

Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten erhalten Polizei, Staatsanwaltschaft und ausländische Staaten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Bisher durften Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern. Dazu gehörten Standortdaten, Internetkennungen und Email-Verbindungsdaten nicht. Der Kunde konnte verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden. Durch die Benutzung von Pauschaltarifen konnte eine Speicherung zudem gänzlich vermieden werden, was etwa für Journalisten und Beratungsstellen wichtig sein kann. All diese Mechanismen zum Schutz sensibler Kontakte und Aktivitäten beseitigt die Vorratsdatenspeicherung.
Wo liegt das Problem?

Die Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellt die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.

Unter einer Vorratsdatenspeicherung leiden wir alle:

* Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
* Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
* Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
* Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
* Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
* Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.

mehr Infos unter:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

Etappensieger des Tages: Raucher

on July 31. 2008 in Life/Politics posted by FrÄnk

Fanatische Nicht- oder besser Antiraucher sehen oft ziemlich ungesund aus. Ihr missionarischer Eifer kann zu unschönen Hautrötungen, Bluthochdruck, Magenschleimhautentzündungen oder gar Gallensteinen führen. Denunzierend ziehen sie besonders durch großstädtische Quartiere, um den Freunden des Glimmstengels das Leben zur Hölle zur machen. Willfährige Politiker und die Schergen der Ordnungsämter stehen ihnen dabei unter dem Deckmantel des »Gesundheitsschutzes« zur Seite. Selbst Refugien wie die sogenannten Eckkneipen, deren einziger Daseinszweck die liebenswerte Verbindung aus Bier- und Zigarettengenuß nebst ein bißchen Geselligkeit ist, waren ihren Nachstellungen ausgesetzt.
Damit ist jetzt erst mal Schluß. Das Bundesverfassungsgericht hat die »getränkegeprägte Kleinga­stronomie« mit sofortiger Wirkung zum Schutzraum für Raucher erklärt. Und das ist auch gut so. Schließlich wird niemand gezwungen, ein der­artiges Etablissement zu betreten. Umgekehrt würde wohl auch kein Raucher auf die Idee kommen, sein von einer gepflegten Zigarette begleitetes Feierabendbier in einer ausdrücklich als qualmfrei deklarierten Gaststätte zu genießen. Ohnehin ist die Fixierung der »Gesundheitsschützer« auf Tabakerzeugnisse vollkommen willkürlich. Obwohl unbestritten ist, daß Autofahrer in vielerlei Hinsicht – Lärm, Unfallgefährdung, Abgase – den nichtmotorisierten Teil der Gesellschaft gesundheitlich stark beeinträchtigen, kommt niemand auf die Idee, das Führen von PKW in geschlossenen Ortschaften komplett zu verbieten.
Das weise Urteil der Karlsruher Richter könnte jedenfalls den Weg zu einer friedlichen Koexistenz zwischen Rauchern und Nichtrau­chern ebnen. Doch die bisherigen Erfahrungen und auch erste Reaktionen zeigen, daß Letztere nicht lockerlassen werden, bis Rauchen in Deutschland mit Haftstrafen geahndet wird.

aus der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2008/07-31/028.php

Clutch – Army of Bono

on July 30. 2008 in CLUTCH, Music posted by FrÄnk

Live at the Horseshoe Tavern in Toronto ON. April 2004

Olaf Schubert – Party

on July 30. 2008 in Fun posted by FrÄnk