White Dwarf



desertfest



Archiv des Monats April 2008

Mandala – head against belly

on April 30. 2008 in Music posted by FrÄnk

Luckywood Rock – take this kick ass stuff! now!!! taken from the album “soulrebel”

http://www.myspace.com/mandalaband

Streikrecht verteidigen

on April 30. 2008 in Life/Politics posted by FrÄnk

In Deutschland wird wieder mehr gestreikt. Das belegt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Einher geht dieser Streikaufschwung allerdings mit zunehmenden Versuchen, Arbeitsniederlegungen per Gerichtsentscheid zu beschränken. Aktueller Beleg hierfür ist ausgerechnet das »rot-rot«-regierte Berlin.

Bereits am Montag war die Führung der Berliner Polizei damit gescheitert, ein weitgehendes Streikverbot für die Angestellten beim Objektschutz und in den Gefangenensammelstellen durchzusetzen. Das Berliner Arbeitsgericht gab einem Antrag der Polizeigewerkschaften auf eine einstweilige Verfügung gegen diese Maßnahme statt, so daß der Ausstand wie geplant heute abend beginnen kann. »Ich freue mich, daß das Grundgesetz auch in Berlin Bestand hat«, kommentierte der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Eberhard Schönberg, die Entscheidung am Dienstag gegenüber junge Welt. Der Polizeipräsident will dagegen Berufung einlegen. Bei 16000 Polizeibeamten, die am 1. Mai von rund 1400 auswärtigen Kollegen unterstützt werden, so Schönberg weiter, könne von einem Zusammenbruch der inneren Sicherheit durch die Arbeitsniederlegung einiger hundert Angestellter in Objektschutz und Gefangenenwesen keine Rede sein. Es sei »erschütternd«, daß derartige Versuche ausgerechnet unter einem SPD-Linke-Senat unternommen würden.

Auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) scheiterten am Dienstag mit dem Versuch, das Streikrecht einzuschränken. Anlaß war eine spontane Arbeitsniederlegung von rund 700 Straßenbahnfahrern am 10. April, die damit gegen die harte Haltung des Senats im laufenden Tarifkonflikt protestierten. BVG und Kommunaler Arbeitgeberverband (KAV) beantragten daraufhin eine einstweilige Verfügung, mit der ver.di untersagt wurde, Spontanstreiks ohne Vorankündigung zu organisieren. Nachdem das Berliner Arbeitsgericht dem Antrag in erster Instanz stattgegeben hatte, entschied es am Dienstag in mündlicher Verhandlung zugunsten der Gewerkschaft.

»Ein Arbeitskampf muß effektiv sein – und das geht nur, wenn er überraschend und flexibel sein kann. Einen entsprechenden Beschluß hat das Bundesarbeitsgericht bereits 1988 gefällt«, argumentierte Helmut Platow, Leiter der ver.di-Rechtsabteilung, bei der Verhandlung. Der geforderte Zwang zur Vorankündigung solle lediglich dem Arbeitgeber die Möglichkeit geben, Streikbruch zu organisieren. Die Gewerkschaft könne sich ihre Streiktaktik nicht vorschreiben lassen, ergänzte Beate Schuh, Leiterin des Rechtsschutzes im ver.di-Landesbezirk Berlin. Die BVG-Beschäftigten hätten aber ohnehin beschlossen, Arbeitsniederlegungen künftig anzukündigen, stellte sie klar.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2008/04-30/059.php

Planet Of Zeus – Something’s Wrong

on April 30. 2008 in Music posted by FrÄnk

http://www.myspace.com/planetofzeusgr

Kann denn Liebe Lüge sein? Die Milchpreisluege

on April 30. 2008 in Life/Politics posted by FrÄnk

stehen Sie manchmal auch vor dem Milchregal und fragen sich, ob es einen Unterschied gibt zwischen der Milch, die 60 Cent kostet, und der, die 1,20 Euro kostet? Gibt es für 1,20 Euro eine bessere Qualität? Und haben die Bauern etwas davon? Bekommen sie einen besseren Preis für ihre Milch?

Für den Bauernverband ist alles ganz einfach: Schuld sind die Discounter, die den Bauern niedrige Preise aufdrücken.

Was tun? Teure Milch kaufen? Dass das nicht funktioniert, hat foodwatch jetzt am Beispiel der Landliebe-Landmilch von Campina dokumentiert. Sie kostet im Supermarkt pro Liter etwa 1,20 Euro, das heißt 50 Cent mehr als Discounter-Milch. Und zwar, weil sie angeblich “Milch von höchster Qualität”, von “kontrollierten Höfen” aus “artgerechter Tierhaltung” ist. Die Bauern, die Landliebe-Milch liefern, haben davon allerdings wenig. Bei ihnen kommt weniger als 1 Prozent des Mehrpreises an. Und: Der größte Teil fließt nicht etwa an den viel gescholtenen Einzelhandel, sondern an die Molkerei Campina.

Wenn Sie also teure Landliebe-Milch kaufen, verdienen nicht die Landwirte, sondern die Molkerei besonders gut. Und eine bessere Milch bekommen Sie für den Preisaufschlag auch nicht. Sie bezahlen vor allem für ein ausgebufftes Marketingkonzept, denn nachprüfen können Sie die Werbeversprechen von Landliebe nicht. Ein Prüfsiegel, das die Einhaltung gesetzlich festgelegter Richtlinien für beispielsweise Tierhaltung garantiert, gibt es nur für Bio-Milch. Und für diese bekommen Landwirte auch einen höheren Abnahmepreis.

Unsere Empfehlung für den nächsten Einkauf: Greifen Sie ruhig zur billigen Milch; weder Sie, noch die Landwirte oder die Milchkühe haben einen Vorteil von teuren Milchmarken wie Landliebe. Wenn Sie aber wollen, dass die Landwirte und ihr Milchvieh von einem höheren Ladenpreis der Milch profitieren, dann wählen Sie Bio-Milch.

Mehr Informationen zu Landliebe und anderen Werbelügen finden Sie auf der neu gestalteten Kampagnenseite http://www.abgespeist.de/

Klicken Sie sich rein,

das foodwatch-Team

Medientipp: Auch Spiegel Online hat das Thema aufgegriffen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550189,00.html

Karma to Burn – 28

on April 29. 2008 in Music posted by FrÄnk

Cillit Gangbang

on April 29. 2008 in fuck, Fun posted by FrÄnk


Cillit Gangbang – MyVideo

Ritual und Revolte

on April 29. 2008 in Life/Politics posted by FrÄnk

Zum diesjährigen Kampftag der Werktätigen sind in der Hauptstadt wieder zahlreiche Demonstrationen, Kundgebungen und Veranstaltungen geplant

Am 1.Mai werden in Berlin wieder mehrere linke Demonstrationen stattfinden. Darüber wurde am Montag auf einer Pressekonferenz informiert. Die größte ist die »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration«, zu der bis zu 10000 Teilnehmer erwartet werden. Unter dem Motto »Zusammen kämpfen – gegen Kapital und Krieg« wird sich der Protestzug um 18 Uhr am Kottbusser Tor in Bewegung setzen.

Neben dem antikapitalistischen Block wird auch ein Block des Schülerbündnisses Berlin in dem Protestzug vertreten sein. Wie Sprecherin Paula Ritter erklärte, will das Schülerbündnis die Öffentlichkeit nutzen, um zum Schulstreik am 22. Mai zu mobilisieren.

Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr von Ralf Reinders angemeldet. Auch in diesem Jahr ist das Myfest als Wegpunkt für die Demonstration vorgesehen. Die Absprachen hierfür seien großenteils reibungslos verlaufen, da die Organisatoren des Myfestes die Demonstration als »wichtigen Teil der Kreuzberger Kultur anerkannt« hätten, erklärte Reinders auf der Pressekonferenz. Lediglich der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Frank Schulz, und die Polizeidirektion 5 hätten Einwände gehabt, da sie Ausschreitungen auf dem Fest vermuteten.

Das Myfest wurde ursprünglich vom Bezirksamt initiiert, um die mit dem 1.Mai zusammenhängenden Krawalle zu unterbinden. Linke Gruppierungen kritisierten die entpolitisierte und volksfestähnliche Veranstaltung, die nicht zum Kampftag passen würde. Deshalb sei es wichtig, daß die Demo durch das Fest laufen wird.

mehr in der junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2008/04-29/044.php

human tetris

on April 29. 2008 in art, Fun posted by FrÄnk